Natur- und Vogelschutzverein

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Dienstag, 12. Mai 2015


Obstgarten Feldi:

Sommerferienanlass für Wiesenforscher


16 Kinder nahmen genau unter die Lupe, was in der Obstgartenwiese so kreucht und fleucht: Grosse Heupferde, Wiesenhummeln, Raupen, Ameisen: alles wanderte zur Untersuchung in die Becherlupen.
Heugümper brauchen zum Beispiel mindestens 6 Wochen für die Entwicklung vom Ei zum ausgewachsenen Tier, das sich wieder fortpflanzen kann. Bei einem Schnittintervall von 4 Wochen verschwinden sämtliche Populationen. Abhilfe schaffen hier Randstreifen oder Inseln, die stehen gelassen werden.
Beim „Mähspiel“ rannten wir um unser Leben. Dass wir beim Mähen mit der „Sägisse“ genug Zeit hatten, um davonzurennen, war ja klar.

Dass nach dem Kreiselmäher mit Mähaufbereiter alle tot waren, auch!
Wir sahen aber auch, wie schwierig es ist, alle Interessen – hier die Arten-vielfalt, dort die Futterpoduktion für Milchkühe – unter einen Hut zu bringen. Da konnten ein Nachwuchs- Milchbauer, ein kleiner Rindermäster und ein kleiner Biomilchbauer schon gut mitreden!
Am Nachmittag bastelten wir Nisthilfen für Wildbienen, die auf ein blütenreiches Umfeld angewiesen sind. Artenreiche Blumenwiesen, aber auch Trockenstandorte mit ihren spezialisierten Pflanzenarten, die auch auf kleinen Flächen, entlang von Wegrändern, an Böschungen und unversiegelten Plätzen im Siedlungsraum gedeihen!

Der Bericht kann auch als pdf herunter geladen werden
SVS Birdlife Schweiz Ideen zu „Mehr Natur im Siedlungsraum“ www.birdlife.ch